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Radball-WM: Schnetzer und Bröll über ihren siebten gemeinsamen Titel

· · Quelle: Cycling Austria

Nach dem 8:1 im Finale gegen Deutschland sprechen die neuen Radball-Weltmeister aus Österreich über Tränen, das Heimpublikum der Gegner und eine Saison, die sie so nicht erwartet hatten.

Patrick Schnetzer und Markus Bröll haben die WM in Ludwigsburg ohne eine einzige Niederlage gewonnen. Im Endspiel am Sonntag, 1. November, ließen die Österreicher dem deutschen Duo beim 8:1 keine Chance. Für die beiden ist es der siebte WM-Titel als Paar, der vorige lag sieben Jahre zurück. Wie Cycling Austria berichtet, hatten sie in diesem Jahr bereits den EM-Titel gewonnen.

Schnetzer hatte 2024 und 2025 mit Stefan Feurstein jeweils das Finale erreicht und beide Male gegen Deutschland verloren. Weil Feurstein verletzt ausfiel, kehrte Bröll an seine Seite zurück. Die beiden hätten über viele Jahre zusammen Erfolge gesammelt und verstünden sich bestens, sagte Schnetzer. Dass das Jahr so verlaufen würde, hätten sie sich im Dezember aber nicht ausgemalt.

Eine Weltmeisterschaft folge eigenen Gesetzen, erklärte Schnetzer, weil in jeder Runde alles von vorn beginne. Dass die Halle zu den Gastgebern hielt, habe sein Team eher noch angespornt. Der 39-jährige Bröll sagte, die beiden hätten sich von ihrem allerersten Turnier an ohne Worte verstanden. Nach dem Titel kämpfte er nach eigener Aussage mit den Tränen.

Die nächste Hallenradsport-WM steht schon 2027 an. Sie findet in Frankreich in der Region Haute-Savoie statt, wo die UCI dann bei einer gemeinsamen Veranstaltung die Weltmeister aller Raddisziplinen kürt.

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