Weltneuheit im Radball: der Bikeball-Scout ist da
Radball ist der schnellste Ballsport auf zwei Rädern — und bis heute einer der wenigen, in dem nach dem Spieltag niemand sagen kann, wohin der Gegner eigentlich schießt. Genau das ändert der Bikeball-Scout. Ab sofort steht das Werkzeug auf bikeball.app bereit: eine Radball-Statistik, die am Spielfeldrand entsteht und vor dem nächsten Spiel verrät, wo der gegnerische Torwart schwach ist. Ein Werkzeug dieser Art gab es im Radball bisher nicht.
Erfasst wird mit dem Finger, während das Radballspiel läuft. Finger aufs Tor halten, den Ball dorthin schieben, wo er landete, loslassen — dann Tor oder kein Tor antippen. Ecken werden nach Seite und Variante erfasst: flach, hoch, Direktschuss oder Rückpass. Zwei Blätter nebeneinander halten beide Mannschaften getrennt, ein Wisch wechselt zwischen ihnen. Kein Zettel, kein Aufbau, keine Installation — es genügt das Handy in der Hand.
Aus den Eingaben wird sofort eine Auswertung. Jeder Viermeter erscheint als Punkt im Tor, eine Heatmap zeigt die Häufungen, und für jedes Torfeld steht die Trefferquote. Eine Tabelle vergleicht alle Mannschaften des Radballturniers auf einen Blick: Schüsse, Tore, Quote, Gegentore, Haltequote. Feldspieler und Torwart zählt der Scout getrennt, denn ein Radball-Torwart schießt völlig anders als ein Feldspieler.
Das Herzstück ist der Spickzettel. Vor dem nächsten Spiel gegen eine bestimmte Mannschaft fasst er in Sätzen zusammen, was die Zahlen bedeuten: wo ihr Torwart am schlechtesten hält, wohin ihr Feldspieler und ihr Torwart am liebsten zielen und welche Ecke sie bevorzugen. Aus Radball-Statistik wird so eine Ansage fürs Training und für die nächsten vier Meter. Geraten wird dabei nicht: Einen Rat gibt der Scout erst ab drei Schüssen in einem Torfeld. Darunter steht ausdrücklich, dass die Daten noch nicht reichen.
Gebaut ist der Scout für die Halle. Er arbeitet ohne Netz — wo kein Empfang ist, bleibt alles zunächst im Gerät und wird später hochgeladen. Ein ganzer Radball-Spieltag lässt sich offline erfassen. Ein laufendes Turnier kann über einen Link live mitgelesen werden, ohne Konto und nur lesend: Der Co-Trainer auf der Bank oder die halbe Mannschaft daheim sieht jede Eingabe sofort. Die fertige Auswertung lässt sich als Bild teilen, fertig für Nachrichten und soziale Netze.
Der Bikeball-Scout ist kostenlos und spricht fünf Sprachen — Deutsch, Englisch, Japanisch, Tschechisch und Französisch, also die Sprachen der großen Radball-Nationen. Er braucht ein Bikeball-Konto; ein Konto aus dem WM-Spiel gilt auch. Zu finden ist er unter bikeball.app/scout, die Anleitung Schritt für Schritt unter bikeball.app/scout/hilfe.